Liebe Patienten,

unsere Praxis ist vom 20.01.2020 – 24.01.2020 wegen Urlaub geschlossen.

Vertretung werden übernommen:

Drs. Willhauck und Kleiss

Mannheimerstraße 44

Tel.: 0621/72 49 390

Drs. Waller und Kollegen

Mannheimerstraße 72 (Über Süd Apotheke)

Tel.: 0621/ 73 42 73

Dr. Fischer

Schwalbenstraße 14

Tel.: 0621/ 73 31 65

Dr. Rudy

Deidesheimerstraße 11-13

Tel.: 0621/ 73 33 72

In dringenden Notfällen, sowie am Wochenende wenden Sie sich bitte an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst, gegenüber der Notfallambulanz  im Klinikum Mannheim  Haus 2 unter der Telefonnummer 116 117

Am Montag den 27.01.2020 sind wir zu den gewohnten Sprechzeiten wieder für Sie da !

Ich möchte die anstehende OP sicher und gut überstehen…
Das klingt selbstverständlich und wir begleiten Sie bei dem anstehenden Eingriff gerne so, dass Sie die OP sicher und beschwerdearm überstehen. Dabei wird Ihnen diese Patienteninformation helfen, die dafür erforderlichen Maßnahmen in Ruhe und gründlich zu planen.

Was kann ich beim Hausarzt vor der OP tun?
Einige Untersuchungen sind vor einer geplanten Operation erforderlich, um Ihren Gesundheitszustand zu überprüfen und damit die Operationsfähigkeit einzuschätzen und zu attestieren. Manchmal stellt sich auch heraus, dass zum Beispiel Bluthochdruck oder Stoffwechselstörungen nicht optimal eingestellt sind und weitergehende Maßnahmen vor einer OP nötig sind.
Meistens erhalten sie eine Überweisung des Arztes, der eine Operation bei Ihnen plant, auf der die Wünsche des Operateurs und des Narkosearztes an uns vermerkt sind.
Werden Sie mit Blutverdünnern oder Diabetesmedikamenten behandelt, wird meistens eine entsprechende Vorbereitung oder Umstellung der Medikamente erforderlich.

Beispiel AugenOperation: Der Augenarzt plant eine Operation bei Ihnen und bittet Sie, die notwendigen Voruntersuchungen beim Hausarzt durchführen zu lassen, um zu klären, ob eine OP möglich ist und das Operations- und Komplikationsrisiko bereits im Vorfeld so gering wie möglich zu halten.

Welche Untersuchungen brauche ich?
Welche Untersuchungen notwendig sind, hängt vom Eingriff, Ihrem Alter und dem Gesundheitszustand ab. Daher können sie – je nach Eingriff – einen unterschiedlichen Umfang haben, beispielsweise eine Blutabnahme, die Durchführung eines EKG (Elektrokardiogrammes), Welche Untersuchungen genau erforderlich sind, legen Operateur, Narkosearzt und Hausarzt fest.

Meine präoperative Untersuchung beinhaltet in der Regel:
•    Arztgespräch
•    Körperliche Untersuchung
•    Bestimmung von Blutwerten
•    EKG (ab dem 40. Lebensjahr empfohlen)

Meine Terminplanung: Das Timing ist wichtig!
Eine Blutabnahme und ein EKG zwischen Tür und Angel sind keine sichere Basis. Daher ist eine Terminabsprache wichtig. Zur optimalen Vorbereitung auf Ihre Operation ist die Einhaltung eines bestimmten Abstandes der Untersuchungen vor der Operation unerlässlich, damit die Ergebnisse einerseits möglichst aktuell vorliegen und andererseits eventuelle Auffälligkeiten geklärt bzw. behandelt werden können.

Sprechen Sie uns daher bitte möglichst frühzeitig an, damit wir gemeinsam den besten Termin für Ihre Vorbereitung vereinbaren können. Bringen Sie zu dem Termin dann bitte alle Ihnen vorliegenden Unterlagen mit.

Meine optimale Vor- und Nachbereitung
Um für Sie einen möglichst optimalen Ablauf zu gewährleisten, erhalten Sie von uns für den Narkosearzt und den Operateur neben den Ergebnissen der vorbereitenden Untersuchungen (also Laborergebnisse und EKG) als zusätzlichen Service kostenlos einen aktuellen Medikamentenplan, eine Liste der bestehenden Erkrankungen sowie wichtige Befunde von Untersuchungen in der Vergangenheit, die für die Operation von Bedeutung sein könnten.
Dies geben wir Ihnen mit, wenn Sie die Ergebnisse in unserer Praxis vor der OP besprechen. Bei diesem Gespräch können Sie auch direkt besprechen, wie es nach der OP für Sie weiter geht: Wer kümmert sich um die Krankmeldung? Wer versorgt Sie mit Schmerzmitteln? Wer zieht die Fäden?

Erscheinen Sie zur Blutentnahme bitte nüchtern (also bitte ab dem Vorabend ab 22 Uhr nichts essen und trinken; Wasser trinken ist erlaubt!)
Sie sollten aber Ihre Medikamente mit Ausnahme von Schilddrüsen- und Zuckermedikamenten (Tablette bzw. Insulin) wie gewohnt mit einem Glas Wasser einnehmen. Schilddrüsen- und Zuckermedikamente werden bitte erst nach Rückkehr zu Hause eingenommen bzw. gespritzt.

 

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

von Seiten unserer ärztlichen Verwaltung (KV Baden Württemberg) haben wir zuletzt einige Neuerungen mitgeteilt bekommen, die sich aus den Verhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen ergeben haben!

Neu ist die Tatsache, dass die Gesundheitsvorsorgeuntersuchung ab dem 35. Lebensjahr nur noch alle 3 Jahre (statt bisher alle 2 Jahre) ab dem 01.09.2019 durchgeführt werden darf.

Zu den Blutuntersuchungen in diesem Rahmen, gehört lediglich die Blutzuckerbestimmung und die Bestimmung der Blutfettwerte.

Einmalig darf jetzt eine Untersuchung zwischen dem 18. und dem 34 Lebensjahr durchgeführt werden, wobei da nur bei vorliegenden Risikoprofil die Blutuntersuchung bzgl. Blutzucker und Blutfette durchgeführt werden darf.

Ebenfalls neu ist die Tatsache,  dass auch in Baden-Württemberg jetzt nicht mehr (wie in vielen anderen Bundesländern schon lange) die Impfung gegen Hepatitis A und B von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird, lediglich die Grundimpfung  gegen Hepatitis B. Falls die sinnvollere Kombinationsimpfung gewünscht wird, muss der Impfstoff und die Impfleistung ab sofort leider privat bezahlt werden. Es gibt nur wenige Ausnahmen diesbezüglich.

Diese Neuerungen haben uns auch überrascht und wir sind leider gezwungen diese umzusetzen.

Ihr Praxisteam

 

Liebe Patienten,

mit zunehmendem Alter steigt das Risiko eine krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader zu entwickeln. Die folglich überdehnte Wand des Blutgefäßes hat die Tendenz zu reißen was in schwere innere Blutungen mündet, die in den meisten Fällen tödlich enden. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen diesem Umstand nun Rechnung und haben ein entsprechendes Ultraschallscreening für die am häufigsten betroffene Patientengruppe – Männer ab 65 Jahren – in Ihren Leistungskatalog aufgenommen. Bei rechtzeitiger Diagnostik eines Aortenaneurysmas (so der Fachausdruck) kann eine entsprechende Therapie eingeleitet und Komplikationen zuvorgekommen werden.

Sollten Sie zu dieser Patientengruppe gehören sprechen Sie uns einfach an. Wir führen die Untersuchung gerne bei Ihnen durch.

Liebe Grüße,

Ihr Praxisteam